Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Geschlechtergerechter Sprachgebrauch

Für eine erfolgreiche Gleichstellung zwischen den Geschlechtern stellt deren sprachliche Gleichbehandlung eine unerlässliche Grundlage dar. Dennoch bildet das generische Maskulinum noch immer die standardisierte Form in zahlreichen Texten. Oft finden Frauen keine Erwähnung im Sprachgebrauch und bleiben somit unsichtbar. Als Mittel des Ausdrucks und der Verständigung kann die Sprache gesellschaftliche Zustände manifestieren. Dabei werden auch stereotype Geschlechterbilder und Ungleichheiten im Denken und Handeln verfestigt.

Diesen Diskriminierungen entgegenzuwirken und festgefahrene Zustände zu verändern, wird mit Hilfe eines differenzierten Sprachgebrauchs möglich. Ziel der geschlechtergerechten Sprache ist es, alle Personen gleichermaßen anzusprechen, die Geschlechtervielfalt sichtbar und somit eine Diversität bewusst zu machen.

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg erarbeitet derzeit eine Leitlinie zu einem geschlechtersensiblen Sprachgebrauch. Die nachfolgenden Verlinkungen zu Leitfäden und Broschüren anderer deutscher Hochschulen sollen zunächst beispielhaft einen Einblick in das Thema Geschlechtergerechte Sprache geben und als Vorschläge dienen, bis die Leitlinie der MLU für einen geschlechtersensiblen Sprachgebrauch ausgearbeitet ist.

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