Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Studenten besuchen eine Vorlesung.

Kontakt

Büro der Gleichstellungsbeauftragten

Telefon: (0345) 55 -21359
Telefax: (0345) 55 -27099

Barfüßerstraße 17
06108 Halle (Saale)

Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Anne-Katrin Schlobach, B.A.
Projektmitarbeiterin MeCoSa 4.0

Telefon: +49 3461 46-2849
Telefax: +49 3461 46-2841

Raum G/3/01
Hochschule Merseburg
Eberhard-Leibnitz-Str. 2
06217 Merseburg

Sprechzeiten:
Mo - Fr: 7:00 - 15:30 Uhr
und nach Vereinbarung

Weiteres

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Studierende

Beratungsangebot

Studierende der MLU können sich bei allen gleichstellungsrelevanten Angelegenheiten an uns wenden, insbesondere

  • wenn sie mit uns über Vorschläge zur Verbesserung der Gleichstellungssituation an unserer Hochschule ins Gespräch kommen wollen,
  • bei Problemen am Studien- und Arbeitsplatz,
  • in Fällen sexueller Belästigung,
  • wenn sie Projekte zum Thema Gleichstellung planen und fachliche Unterstützung benötigen,
  • wenn sie sich für Fördermöglichkeiten für Frauen interessieren.

Bitte wenden Sie sich an die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule oder an ihre Vertreterinnen in den Fakultäten und Fachbereichen.

Wir arbeiten aktiv in den Kommissionen unserer Hochschule.


Vorlesungsverzeichnis

In unserem Vorlesungsverzeichnis finden Sie alle Veranstaltungen des aktuellen Semesters, die Schwerpunkte oder Aspekte aus den Genderstudies behandeln.


Studentinnen-Netzwerk

Auf Initiative von Maike Lechler (Master-Absolventin der MLU, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt) gründete sich Mitte 2014 das Studentinnen-Netzwerk Halle.

Alle Informationen und aktuelle Termine sind zu finden auf der Homepage des Studentinnen-Netzwerks    und auf Facebook   .

Das Netzwerk ist darüber hinaus auch direkt per erreichbar.


Mentoring

Der Begriff Mentoring geht auf Homers Epos „Odyssee“ zurück. Odysseus bat darin seinen Freund Mentor, sich während seiner Abwesenheit um seinen heranwachsenden Sohn Telemach zu kümmern. Die Göttin Athene nahm bisweilen Mentors Gestalt an, um Telemach mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Das heutige Verständnis von Mentoring ist davon abgeleitet, jedoch eher im beruflichen Kontext verortet. In der Rolle der Mentorin bzw. des  Mentors begleitet eine erfahrene Führungskraft eine Nachwuchswissenschaftlerin (Mentee) in einem individuell festgelegten  Abschnitt ihrer Karriereentwicklung. Insbesondere die Vermittlung von informellem Wissen („Spielregeln der Macht“) sowie die Eröffnung von  Netzwerken stehen dabei im Mittelpunkt.

Mentoring als individuelle Förderbeziehung existiert in der deutschen Wissenschaftscommunity bereits sehr lange. In eigens konzipierten formellen Programmen findet Mentoring als gleichstellungspolitisches Instrument seit einiger Zeit zunehmend Eingang in Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Trotz ausgezeichneter Qualifikation und hoher Motivation sind Frauen in wissenschaftlichen Führungspositionen noch immer deutlich unterrepräsentiert.

Als prozessorientiertes Personalentwicklungsinstrument soll Mentoring im Sinne des Nachteilsausgleichs der sog. „leaky pipeline“, der konstanten Abnahme von Frauen mit zunehmender wissenschaftlicher Qualifikation, entgegengenwirken und hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen in der Wissenschaftslandschaft halten.

MeCoSa 4.0 – Landesweites Mentoring- und Coachingprogramm für Frauen im MINT-Bereich

Video: Was ist MeCoSa 4.0? - Ein Film zum Projekt

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Was ist MeCoSa 4.0? - Ein Film zum Projekt

Inhalt

MeCoSa 4.0 ist ein Mentoring- und Coachingprogramm der Universitäten und Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. In dem Mentoringprogramm steht der persönliche Kontakt mit dem Ziel des Wissens- und Erfahrungstransfers zwischen einer etablierten Führungskraft aus Wissenschaft oder Wirtschaft und der Nachwuchskraft im Vordergrund. Teilnehmerinnen können das individuell zugeschnittene Mentoring als Karrieresprungbrett nutzen und durch angebotene Workshops ihre Schlüsselkompetenzen erweitern.

MeCoSa 4.0 an der MLU

Das Mentoring besteht aus einem festen Rahmenprogramm, Vernetzungstreffen und einer individuellen Mentor-Mentee-Beziehung. Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt auf 15 Teilnehmerinnen. Die Teilnehmerinnen sind MINT-Frauen der Hochschule Merseburg und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Die Mentor*in-Mentee-Beziehung beruht auf persönliches Interesse und Freiwilligkeit. Ein offener Austausch zwischen Mentee und Mentor*in stärkt die Tandem-Beziehung. Durch die individuelle Betreuung und Beratung des Mentors oder der Mentorin, erlangen Mentees Handlungskompetenzen zur aktiven Gestaltung ihrer Laufbahn. Als Mentee solltest du deine Zielvorstellungen für das Mentoring formulieren und aktiv an dem Programm teilnehmen.

Ablauf des Mentorings

Die Mentoringphase läuft ein Jahr. Das Mentoring besteht aus einem festen Rahmenprogramm, Vernetzungstreffen und einer individuellen Mentoring-Beziehung.

Rahmenprogramm

Workshops
Auftakt/
Berufliche Orientierung
Der Dreiklang „Fähigkeiten“, „Stärken“ und „Werte“ wird an dem Tag im Mittelpunkt stehen. Wenn man die eigenen Werte kennt, seine Fähigkeiten bestimmen und die Stärken benennen kann, lernt man sich nicht nur besser kennen, sondern kann dementsprechend seinen Berufsweg finden, der alle drei Elemente vereint. Freude am Beruf, Erfolg und Zufriedenheit sind die Ergebnisse, die dann in den Fokus rücken.
Ort: Universität Halle-Wittenberg
SelbstmanagementZeitmanagement ist Selbstmanagement. Erfolgreiches Selbstmanagement berücksichtigt und verstärkt, was Ihnen wichtig ist in der Arbeit und im Privaten: Ihre Werte, Visionen und Ziele. Nutzen Sie Instrumente des Zeit- und Selbstmanagements für eine ausgewogene Planung und Lebensführung. In dieser Veranstaltung werden die wichtigsten Ansätze im Umgang mit Zeitknappheit vorgestellt.
Ort: Universität Halle-Wittenberg
Diversity Management im HochschulalltagDiversity bedeutet Vielfalt zu erkennen, positiv zu nutzen und aktiv zu leben. Diversity umfasst mehr Kategorien als das Thema Gleichstellung, wobei zu beachten ist, dass Gleichstellung als Thematik genauso wichtig erscheint, wie Diversity. Neben der Kategorie Geschlecht umfasst Diversity die Kategorien Klasse, Ethnie, Alter und Religion. Geschlecht ist nur eine Kategorie unter vielen. Ethnie, Klasse, Alter und Religion werden immer wichtigere Eckpunkte auch in der wissenschaftlichen Arbeit. Statistisch sowie fördertechnisch sind die Dimensionen von Diversity unterrepräsentiert und unbekannt. Die Unbekannten bergen ein großes Potenzial. Welches Potenziale es birgt, soll in dem Workshop analysiert werden.
Ort: Hochschule Merseburg
Konfliktmanagement in der WissenschaftKonflikte erfüllen einige positive Funktionen: Sie weisen auf Probleme hin, fördern Innovation, festigen Gruppen und verlangen Lösungen. Die Akademikerinnen werden im Training befähigt unterschiedliche soziale Konflikte zu analysieren und damit zu arbeiten. Der theoretische Input erfolgt anhand der Bearbeitung von Fallbeispielen oder Praxisfällen der Teilnehmerinnen. Gleichzeitig beinhaltet das Training immer wieder Momente/ Angebote der Selbstreflexion. Das ermöglicht neben der analytischen weitere Perspektiven einzunehmen und vergrößert so den Handlungs- und Deutungsraum.
Ort: Universität Halle-Wittenberg
Netzwerken mit XINGAllein in Deutschland sind 5 Millionen Menschen registriert, davon sind 80 % vollzeitbeschäftigt, und davon wiederum 40 % als Führungskraft beschäftigt. In diesem Seminar finden Sie neue Lösungen für den Aufbau Ihres Netzwerks. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mithilfe des Business-Netzwerkes XING passende Kontakte, neue Interessent*innen und begeisterte Empfehlungsgeber*innen gewinnen und somit Ihr Eigenmarketing erfolgreich gestalten.
Ort: Hochschule Merseburg

Gruppencoaching

Körpersprache und KommunikationSich erfolgreich auf Tagungen zu präsentieren und Wortgewand sein, ist ein wichtiger Bestandteil der wissenschaftlichen Arbeit. Um die eigene Körpersprache zu analysieren, wird in dem Coaching Sie als Vortragende via Video aufgenommen und danach die Körpersprache zusammen mit dem Coach analysiert.
Ort: Universität Halle-Wittenberg

Bewerbung

Das nächste Mentoring startet am 01. Juli 2017 und endet am 01.08.2018. Bewerben können sich Studentinnen aus dem MINT-Bereich der Hochschule Merseburg und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Immatrikulation an der Universität Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg oder Hochschule Merseburg
  • Eine wissenschaftliche oder wirtschaftliche Karriere in Sachsen-Anhalt wird angestrebt

Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsbogen
  • Aktueller Lebenslauf
  • Immatrikulationsbescheinigung

MLU-Mentoring-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen

Das MLU-Mentoring-Programm fokussiert informelle Wissens- und Erfahrungstransfer für die Entwicklung und  Verfolgung individuell tragfähiger Strategien für eine Karriere in der  Wissenschaft zwischen Nachwuchswissenschaftlerinnen (Mentees) und Professorinnen/Professoren (Mentorinnen/Mentoren). Angeboten werden verschiedene Module, die inhaltlich auf die jeweiligen Qualifikationsphasen der Nachwuchswissenschaftlerinnen zugeschnitten sind.

Das Startmodul "Orientierung Wissenschaft" richtet sich an Masterstudentinnen in der Abschlussphase des Studiums, die eine Promotion in Erwägung ziehen. Informationen zu diesem Ergänzungsmodul des MLU-Mentoring-Programms finden Sie im nachfolgenden Link.

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