Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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#4GenderStudies - Wissen_schaf(f)t. Wessen Macht? Intersektionale Perspektiven auf Prekarität und Diskriminierung im Wissenschaftsbetrieb

#4GenderStudies

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Gespräch im Rahmen des deutschlandweiten Aktionstags #4GenderStudies am 18.12.2020. Der Videomitschnitt     ist bis zum 31.12.2020 auf Youtube verfügbar.

Wir leben in einer Gesellschaft, die zutiefst von Diskriminierung durchzogen ist. Auch Wissenschaft ist als Teil dieser Gesellschaft nicht diskriminierungsfrei. Forschungsinstitutionen neigen dazu, die eigenen diskriminierenden Strukturen nicht in den Blick zu nehmen. Zwischen Exzellenz und Bestenauslese trägt der Mythos der Hochschule als ‘Enlightened Institution’ zur Individualisierung struktureller Probleme und zur Prekarisierung der wissenschaftlich Tätigen bei. Gleichzeitig kann wissenschaftliche Forschung diskriminierungskritisches Wissen produzieren und dazu beitragen, diskriminierende Verhältnisse abzubauen. Insbesondere die aus gesellschaftskritischen Bewegungen hervorgegangene Intersektionalitätsforschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Analyse diskriminierender Strukturen, wird allerdings bisher noch zu wenig in der Wissenschaftsforschung aufgegriffen.

Gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen Dr. Denise Bergold-Caldwell (Marburg) und Prof. Dr. Katrin Pittius (Dresden) diskutieren die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung und gender*bildet der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wie diskriminierende Strukturen und Prekarisierungsprozesse innerhalb der vielfältigen Gruppe von Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase in intersektionaler Sicht betrachtet werden können. Welche Potenziale liegen in der Intersektionalitätsforschung, um diskriminierende Strukturen im Wissenschaftsbetrieb bzw. der Organisation Universität aufzuspüren und zu analysieren? Wie kann dieses Potenzial genutzt werden?  Welche Strategien bieten sich an, um Diskriminierung und Prekarisierung in den Karriereverläufen von Wissenschaftler*innen abzubauen?

Organisation von Gender- und Diversityreflektierenden Online-Konferenzen

Blog Beitrag im Diversity Dossier des Hochschulforums Digitalisierung

In diesem Beitrag    denken die Autor*innen darüber nach, wie Online-Konferenzen möglichst barrierearm gestaltet werden können und wie das Soziale in Online-Konferenzen abgebildet werden kann. Dieser Werkstattbericht ist ein ungewöhnliches Format für den Blog des Hochschulforums Digitalisierung. Wissenschaftler*innen die Fachkonferenzen ins Digitale verlegen, profitieren von den geteilten Erfahrungen und der Expertise aus dem Netzwerk Gender und Diversity in der Lehre   .

Mutterschaft und Wissenschaft. Über die (Un-)Vereinbarkeit von Mutterbild und wissenschaftlicher Tätigkeit

Mutterschaft

Mutterschaft

Mutterschaft

Online-Buchvorstellung
Mittwoch, 16. Dezember 2020
19:30–21:00 Uhr

Die drei Herausgeber*innen und 22 Autor*innen stellen das Buch bei einer digitalen Book Launch mit kleinen Leseproben vor. Dabei gibt es für alle Beteiligten, Autor*innen wie Gäste, die Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen und auszutauschen.

In dem Buch geht es um die gemeinsame Auslotung verschiedener Erfahrungen von privaten und professionellen Aspekten im Leben von (Nicht-)Müttern, die in der Wissenschaft tätig sind: „Denn das ist es, was uns auszeichnet: die sich gegenseitig ausschließenden Idealisierungen und Ideologisierungen beider Positionen. Nicht die Unvereinbarkeit der Tätigkeiten, sondern die Unvereinbarkeit der zwei sehr unterschiedlichen materiell-diskursiven Choreografien ist es, die (potentielle) Mutterschaft und Wissenschaft gegeneinander ausspielt.“ Das Spannungsfeld, in dem Wissenschaftler*innen leben, die auch (oder noch nicht oder nie) Mütter sind, ist komplex.

Während der Book Launch werden die Herausgeber*innen und Autor*innen mit Leseproben Einblick in das Buch geben, um dieses Spannungsfeld in einer anschließenden Diskussion auszuloten.

Anmeldung unter:

Gemeinsame Erklärung gegen Sexismus in der Wissenschaft

Sexistische Grenzüberschreitungen sind im Arbeitsalltag von  Wissenschaftler*innen keine Ausnahme. Sexismus und sexualisierte  Diskriminierung und Gewalt sind an deutschen Hochschulen – genauso wie  in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens – alltäglich. Davon  betroffen sind alle Status- und Beschäftigtengruppen, wobei  Abhängigkeitsverhältnisse und Hierarchien das Problem oftmals gravierend  verschärfen.

Auf gender.macht.wissenschaft    können sie/ihr die gemeinsam Erklärung gegen Sexismus in der Wissenschaft unterzeichnen/t. gender*bildet gehört mit zu den Initiator*innen und Erstunterzeichner*innen.

Wir freuen uns, wenn sie/ihr den Link verbreiten/t, um weitere
Unterzeichnungen zu sammeln und um auf die Möglichkeit aufmerksam zu
machen, Erfahrungen mit Sexismus in Form von Vignetten zu veröffentlichen.

gender*bildet auf dem blog interdisziplinäre geschlechterforschung

Wir freuen uns, dass der blog interdisziplinäre geschlechterforschung   ,  der Wissenschaftsblog des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW einen Beitrag über unser Projekt gender*bildet veröffentlicht hat.

Experimente lernen, Techniken tauschen. Ein spekulatives Handbuch

Booklaunch am Donnerstag 19.11.2020 von 20 bis 23 Uhr (online)

Das spekulative Handbuch bietet vielfältige Techniken für  ein radikales Lernen und Vermitteln. Es umfasst konkrete Anleitungen,  Erfahrungen und theoretische Überlegungen. Die Texte beteiligen sich an  der Konzeption einer Vermittlung, die das gemeinsame Experimentieren  (wieder) einführt.

Im Seminarraum, in Workshops, auf Festivals,  in Fluren, Parks und der Stadt finden Lernen und Verlernen statt. Texte  und Anleitungen u. a. zu: Filmessays, Collagen, Banküberfällen, der  Universität der Toten, wildem Schreiben, konzeptuellem speed Dating,  neurodiversem Lernen, Format-Denken, dem Theater der Sorge, dem  Schreiblabor, dem Körperstreik.

aus dem Inhalt:

Julia Bee, Gerko Egert:

Experimente lernen, Techniken tauschen.    

Social Muscle Club:

Wie den sozialen Muskel trainieren    

Feministische Gesundheitsrecherchegruppe (Inga Zimprich):

Körperstreik    

Erin Manning:

10 Propositionen für eine radikale Pädagogik, oder: Wie den    

Brian Massumi:

Kollektiver Ausdruck: Eine radikale Pragmatik    

Arpana Aischa Berndt, Maja Bogojević:

How to be an Ally? Gespräch über ein Format für rassismuskritische Lehre und aktiven Support    

Lena Eckert , Maja Linke:

Präludium zur Öffnung von Denkräumen – Kritische Lehre / Künstlerisches Forschen    

Forschungskolloquium Gender Studies

Das nächste Gender Kolloquium findet am Dienstag, den 24. November von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

In diesem Kolloquium  wollen wir uns über unsere laufenden  Forschungsprojekte im Rahmen der Gender und Queer Studies unterhalten  und unsere Arbeiten kritisch und  konstruktiv diskutieren. Das  Kolloquium ist offen für Master-Studierende, Doktorand*innen, Habilitand*innen und Professor*innen der Martin-Luther-Universität sowie für auswärtige Gäste, die zu Gender und Queer Studies forschen.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Anmeldung, Lektüre und Information zum Ort bei:  

Digitalisierung und Lehre - Dossier

In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Gender und Diversity in der Lehre    hat gender*bildet mehrere Blogbeiträge zur ad-hoc Digitialisierung der Lehre unter Gender und Diversity Aspekten    publiziert.

Beim Hochschulforum Digitalisierung    sind nicht nur diese Beiträge zu finden sondern auch weitere Dossiers zu unterschiedlichen Themen die Hochschule und Digitalisierung betreffend.

Forschungskolloquium Gender Studies

Das nächste Gender Kolloquium findet am Dienstag, den 6. Oktober von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

In diesem Kolloquium  wollen wir uns über unsere laufenden   Forschungsprojekte im Rahmen der Gender und Queer Studies unterhalten   und unsere Arbeiten kritisch und  konstruktiv diskutieren. Das   Kolloquium ist offen für Master-Studierende, Doktorand*innen, Habilitand*innen und Professor*innen der Martin-Luther-Universität sowie für auswärtige Gäste, die zu Gender und Queer Studies forschen.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Anmeldung, Lektüre und Information zum Ort bei:  


Ringveranstaltung im Wintersemester 2020/21
SOLIDARITÄTEN

Ringveranstaltung im Wintersemester

Ringveranstaltung im Wintersemester

Ringveranstaltung im Wintersemester

In den letzten Monaten verzeichnen wir  so viele Krisenereignisse wie sie die jüngeren Generationen noch nicht  erlebt haben: die Corona-Pandemie, rassistische, antifeministische,  antisemitische und antimuslimische Gewalt und Morde, die Klimakrise,  drohende Bürger*innenkriege, das (wieder)erstarken autoritärer  Machthaber*innen in Europa und auf der ganzen Welt und, damit verbunden,  der Rückbau schwer erkämpfter sozialer Rechte. Die Liste lässt sich  fortsetzen.

In dieser Zeit gewinnen soziale Bewegungen wieder neue  Bedeutung und eröffnen neue Handlungsfenster. in den aufgezählten  Kontexten bilden bzw. verstärken sich lokale, nationale und globale  Bewegungen, in denen der Aufbau solidarischer Bündnisse ganz zentral  ist. Dabei werden auch wissenschaftliche Diskurse adressiert, vor allem  mit dem Anliegen, die Bedingungen dieser Bündnisbildung aufzuklären und  bestehende (soziale und nationale) Grenzen zwischen politischen  Aktivismen zu verschieben. Hier leisten queer-feministische und  intersektionale Bewegungen und Forschungen seit langem einen sehr  bedeutsamen Beitrag. Gleichzeitig bewegen sie sich im Spannungsfeld von  partikularen und universalistischen Perspektiven auf  Ungleichheitsverhältnisse, die die (Un)Möglichkeit politischer Bündnisse  entscheidend beeinflussen.

In der Ringveranstaltung stellen wir dieses Spannungsfeld zentral und betrachten drei verschiedene Ebenen:

  • historisch-theoretische Perspektiven
  • queerfeministische und intersektionale Perspektiven auf aktuelle Solidaritätsdebatten in verschiedenen Feldern (Corona-Krise, Fluchtmigration, Rassismus, Ableismus, auch mit Blick auf die jeweiligen Handlungsfelder)
  • praktische Solidaritäten in Wissenschaft und Gesellschaft

Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt.

hier geht es zur Stud.IP-Veranstaltung

Interessierte, die sich nicht über Stud.IP in die Veranstaltung eintragen können, melden sich bitte per an. Sie erhalten anschließend die Zugangsdaten zur Veranstaltung.

PROGRAMM

26.11. 9:30-12:30 Auftaktveranstaltung: SOLIDARITÄTEN. Ein feministisches Gespräch über die Gegenwart (zugleich Online Veranstaltung des Landesweiten Tags der Genderforschung in  Sachsen-Anhalt)

8.12. 16:00-18:00 Elisabeth Voß (Berlin): Kultur der Kooperation – Herausforderungen solidarischen Wirtschaftens

15.12 16:00-18:00 Jana Günther (Darmstadt): "Wohltaten behaltet für euch." Konflikte, Brüche und Solidaritäten in den ersten Frauenbewegungen

5.1. 16:00-18:00 Maja Linke (Bremen): Unsolide Solidaritäten in Kunst und Kunstvermittlung

12.1. 16:00-18:00 Johanna Leinius (Kassel): Feministische Solidarität als Kosmopolitik

19.1. 16:00-18:00 Brigitte Bargetz (Kiel): Solidarität! Aber wie? Ein Blick in die feministische Werkzeugkiste

9.2. 16:00-18:00 Christine Klapeer (Göttingen): Solidarität als „burden of the fittest“?  Homotransnationalismus, Entwicklungspolitik und die (Un-)Möglichkeit  transnationaler queerer Solidarität


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