Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Büro der Gleichstellungsbeauftragten

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Gleichstellung: Worum geht es?

Der Begriff Gleichstellung

Gleichstellung bedeutet Gleichberechtigung sowie Chancengleichheit aller Mitglieder einer Gruppe und zielt damit wie Diversity und Inklusion auf alle.
In der Praxis kennt jedes Konzept einen Schwerpunkt und so geht es bei Gleichstellung in erster Linie um Geschlecht und Geschlechterverhältnisse.

Warum und wozu Gleichstellung?

Dies ist zunächst eine Frage der Gerechtigkeit. Weiter erweist sich eine gelebte geschlechtliche Vielfalt als leistungsfördernd. Das gilt auch für die Wissenschaft.

Zwar ist in Deutschland die Gleichstellung im Sinne gleicher Rechte weitesgehend verwirklicht, zur Gleichstellung i.S. gleicher Chancen ist es jedoch noch ein langer Weg. Auch an der MLU sind Frauen in höheren Karrierestufen und Gremien unterrepräsentiert und die Geschlechterverhältnisse in vielen Fachgebieten nicht repräsentativ. Gleichstellung misst sich jedoch nicht nur in Anteilen Zahlen. Es geht um die Schaffung und Wahrung eines Arbeits-, Lehr- und Lernklimas, in dem sich alle so wie sie sind gleichermaßen willkommen sind und sich sicher und gleichwertig fühlen.

Gleichstellungspolitik ist daher notwendig. Sie ist zudem gesetzlich verpflichtend, so z.B. Art. 3 Abs. 2 GG: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“ oder § 3 Abs. 5 HSG LSA: "Die Hochschulen wirken (...) auf die tatsächliche Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter hin."

Gleichstellungspolitik im Wissenschaftskontext umfasst ein Spektrum an Aktivitäten, welches von der individuellen Förderung von Frauen*, über Maßnahmen und Regelungen, die auf einen Struktur- und Kulturwandel zielen, bis hin zur Förderung von Gender in Forschung und Lehre reicht.

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